Interview

Marketing & Laborführung

27.04.22

Weil Wissen Umsatz schafft

Im Gespräch mit Frank Niedertubbesing, Head of Marketing bei Dental Direkt

dd Redaktion

Mit dem Dental Direkt Partnerprogramm „cube – Zahn der Zukunft“ bietet Europas größter Hersteller von dentalem Zirkonoxid Dentallaboren die Möglichkeit, Teil ihres Netzwerkes zu werden. Ein Netzwerk, das vorhandene Kommunikations- und Informationslücken schließen will, weil, so der Slogan, „Wissen Umsatz schafft“. Wir sprachen mit Frank Niedertubbesing, Head of Marketing bei Dental Direkt, darüber, welche Vorteile es Laboren bringt, Teil des cube Programms zu werden.

Lieber Herr Niedertubbesing, weshalb lohnt es sich, ein «cube Labor» zu werden?
Frank Niedertubbesing: Bei dieser breit angelegten Brand-Kampagne geht es in erster Linie darum, unseren Partnerlaboren Zugang zu einem Netzwerk zu ermöglichen, gleichzeitig bieten wir eine umfangreiche Wissens-Plattform und Marketing-Materialien, die man benutzen kann, um dem Zahnarzt etwas an die Hand zu geben, mit dem er seine Patienten über den Werkstoff Zirkonoxid aufklären kann.
Diese Patientenbroschüren können mit dem Logo des Labors versehen werden und eignen sich beispielsweise als sofort nutzbares Marketing-Tool für den Einstieg bei einem neuen Zahnarztkunden. Er kann die Broschüre direkt am Stuhl ausbreiten, um Patienten über die Vorzüge von Zirkonoxid zu informieren. Eigentlich unterstützen wir damit auch alle anderen, die Zirkonoxid verkaufen (lacht), aber wir sehen uns ganz selbstbewusst sehr weit vorn, was Qualität und Preisgestaltung betrifft. Auch sind wir stolz darauf, Made in Germany zu produzieren. Genau diese Features werden auch in den Marketing-Materialien besonders hervorgehoben.
Daneben gibt es Online-Marketing-Content, beispielsweise Videos, die über werkstoffkundliche Aspekte aufklären. Da geht es zum Beispiel um die mechanischen Eigenschaften der Oxide, Fehlervermeidung bei der Verarbeitung, das weitere Bearbeiten mit Liquid, das Finish mit Farben, um der Restauration noch den letzten Schliff zu verpassen.
Diese Informationen sind nicht nur für Zahntechniker interessant, auch Zahnarzt und Patient erhalten die Möglichkeit, sich über die Vorgehensweise im Labor zu informieren. Diese von uns als Hersteller komprimiert zusammengefassten Informationen beantworten kompetent viele Fragen, die der Zahnarzt sonst an das Labor richten würden, und tragen damit zu dessen Entlastung bei.
Auch wird das jeweilige Labor mit einer direkten Verlinkung zur eigenen Homepage im bundesweiten cube Labor Finder für Zahnärzte gelistet.


Wozu dienen die Patientenfälle auf der Website?
Niedertubbesing: Die Website, auf der diese Videos sich befinden, dient vor allem als Plattform, denn es werden auch besondere Patientenfälle gezeigt. So können cube Labore auf sich aufmerksam machen und ihr zahntechnisches Können potenziellen Neukunden präsentieren. Ztm. Roman Wolf, Burglengenfeld, hat beispielsweise einen kompletten Fall mit unserem Material dokumentiert.
Er zeigt, wie er mit unserem Material arbeitet und wie er es bei der täglichen Arbeit einsetzt. Das könnte das Labor dem Zahnarzt zur Verfügung stellen, um ihm einen Einblick in die Zirkonoxidbearbeitung zu geben. Tatsächlich stehen wir hier noch am Anfang, aber es werden laufend neue Artikel und Videos ergänzt.
Mit der Zeit soll das Ganze eine gewisse Eigendynamik entwickeln, in dem Sinne, dass Labore auf uns zukommen und beispielsweise schildern, wie sie einen speziellen Fall, ein spezielles Problem lösen konnten. Es muss nicht immer der große Fall sein, auch kleinere Themen können für die Community interessant sein. Wir haben gerade eine kleine Fallstudie mit unserem neuen DD ­Incisal X-Liquid und einem Multilayer-­Zirkonoxid erstellt. Wir hoffen, dass die Labore langfristig selbst aktiv werden und an uns mit dem Wunsch herantreten, etwas veröffentlichen zu wollen. Bei der Umsetzung bieten wir dann unsere Unterstützung an.

Wer ist der richtige Ansprechpartner bei Fragen rund um den cube Club?
Niedertubbesing: Am besten kommt man auf uns zu, indem man auf der Seite (Anmerk. d. Red.: www.cube-dental.com) das Kontaktformular nutzt. Dann landet man direkt bei den zuständigen Marketingmitarbeitern. Robert Nikoloski beispielsweise ist der richtige Ansprechpartner für alle, die sich erstmal grundsätzlich über den cube Club informieren wollen. Er hat die Kampagne von Anfang an mitbetreut und begleitet die Labore auch später im Rahmen des Programms.

Stichwort Fortbildung: Inwieweit sind Schulungen, also Präsenz-Schulungen, für 2022 geplant?
Niedertubbesing: Als Hersteller und Komplettanbieter bieten wir umfangreiche Produkt- und Anwendungsschulungen an. Wir planen, unsere bewährten Contrast-Schulungen fortzuführen. Weiterhin bieten wir auch spezielle Schulungen im Bereich der dentalen Technologien an, beispielsweise Software-Schulungen, Intraoralscanner-Schulungen, Schulungen an Fräsmaschinen. Diese Schulungen werden künftig unter dem Mantel der cube Days zusammengefasst. Neu hinzu kommen werden die cube Days Local, die vor Ort in verschiedenen Laboren veranstalten werden. Bei diesen Veranstaltungen handelt es sich um echte Kooperationen mit den Laboren, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Nächstes Jahr im April beispielsweise werden wir im Labor von Roman Wolf zu Gast sein.
Das Labor in Burglengenfeld verfügt über zehn Arbeitsplätze. Es handelt sich also um eine Veranstaltung mit limitierter Teilnehmerzahl, da gemeinsam an einem Fall gearbeitet werden soll. Wir werden dort mit Mitarbeitern vertreten sein, die die Teilnehmer über unseren Werkstoff informieren und Tipps zur Verarbeitung geben. Auch die Vermeidung typischer Fehler wird ein Thema sein. Der letzte Baustein sind die cube Days 2022 in Bielefeld.

Was erwartet die Teilnehmer der cube Days 2022 in Bielefeld?
Niedertubbesing: Wir wollen bei der Veranstaltung in Bielefeld der cube Idee die ganz große Bühne geben. Die Planungen sind schon sehr weit vorangeschritten. Es wird einen interdisziplinären Referentenmix aus vier Bereichen geben: Zahnärzte, Zahntechniker und Mitarbeiter aus Universitäten und der Industrie. Die beiden Moderatoren, ein Zahnarzt und ein Zahntechniker, werden gemeinsam durch das Programm führen. Außerdem wird es ein „Oranges Sofa“, angelehnt an „Das Blaue Sofa“ (Anmerk. d. Red.: Autorenforum von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat) geben, um anschließenden Diskussionen einen besonderen Rahmen zu verleihen.

In Planung ist auch ein eigenes Magazin. Welche Themen wird es zum Inhalt haben?
Niedertubbesing: Die erste Ausgabe des jährlich erscheinenden Magazins knüpft an die cube Days an. Knapp 68 Seiten soll es umfassen und ein bunter Mix werden aus Interviews mit den Referenten, die sich selbst, aber auch ihre jeweiligen Vortragsthemen vorstellen. Auch unser Unternehmen wird mit einigen Artikeln vertreten sein. Beispielsweise werden Frau Voß, Leiterin der Forschung und Entwicklung bei Dental Direkt, und Frau Heilemann, Werkstoffexpertin bei Dental Direkt, über die neueste Zirkonoxidgeneration berichten. Der Artikel gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich. Ein sehr spannendes Thema! Die Leser können außerdem einen Blick hinter die Kulissen von Dental Direkt werfen, denn es wird auch einen Artikel über das Team geben. Wir werden auch Produkte vorstellen, allerdings immer in Kombination mit einem Erfahrungsbericht.
Das heißt, wir präsentieren beispielsweise unser neues DD Incisal X, das Liquid, mit dem sich einfach, schnell und gezielt die Transluzenz in der Schneide erhöhen lässt. Ergänzt wird die Vorstellung des Produkts von einem Artikel eines Zahntechnikers, der eine Fallstudie dazu gemacht und es selbst ausprobiert hat. Er schildert seine Erfahrungen mit dem Material. Die cube Labore können das Magazin auch als Marketinginstrument nutzen, beispielsweise wenn sie als cube Labor vorgestellt wurden oder sie mit einem Interview oder einem Fallbericht vertreten sind.

Vielen Dank für das Gespräch!

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