Fachbeitrag

Fotografie

26.04.22

Das perfekte Patientenfoto

Warum mache ich eigentlich ein Patientenfoto? Und wie?

Enrico Ortado

Der Patient kann leider nicht immer an unserer Seite sein, wenn wir Zahnersatz herstellen. Deswegen sind das A und O gute Patientenfotos. Aber was macht ein gutes Patientenfoto aus? Und welches Equipment kann mir helfen, ein solches Foto zu erreichen? Im Folgenden stelle ich euch vor, welche Einstellungen ihr benutzen solltet, wenn ihr mit Ringblitz, Lateralblitz, Polfilter oder auch Softboxen fotografiert.

Kameraeinstellungen
ISO 200, Blende 22, Belichtungszeit 1/125, Weißabgleich 5560 K bei Polfilter
ISO 125, Blende 32, Belichtungszeit 1/125, Weißabgleich 5560 K bei Lateral, Ringblitz und Softboxen.
Je nach Objektivhersteller kann sich der Wert der Blende zwischen 22 und 32 bewegen.

Fazit
Für die Patientenfotografie im Alltag empfehle ich, entweder mit Ringblitz oder wie bei uns im Labor üblich mit Lateralblitz zu arbeiten. Diese beiden Möglichkeiten liefern die besten Ergebnisse für die Definition der Zahnfarbe. Die Polfilter nutze ich zusätzlich, um die Reflektionen auszublenden und die Dentinfarbe exakt zu bestimmen. Softboxen sind sehr gut geeignet, um ästhetische Abschlussbilder von seiner Restauration anzufertigen. Ich empfehle jedem Zahntechniker, so viele Patientenfälle wie möglich (bestenfalls alle!) mit Bildern zu dokumentieren, da sich durch das spätere Vergleichen von Fällen und Ergebnissen enorm große Lerneffekte erzielen lassen. Fotos beziehungsweise auch Porträtbilder sind ein gutes Mittel, um dem Patienten das Ergebnis im Vergleich zur Ausgangssituation noch deutlicher zu präsentieren. Fotos, eventuell sogar auch Videos, spiegeln die Ausgangssituation und das Endergebnis genau wider. Patienten verlieren oft die Anfangsthematik aus dem Auge, mit der sie in der Praxis beziehungsweise dem Labor vorstellig wurden. Referenten und Autoren können meist auf einen großen Pool an fotodokumentierten Patientenfällen für ihre Kurse, Veröffentlichungen und Fortbildungen zugreifen.

Advertorial

Erweitertes Portfolio mit Hybrid-Workflow

CADdent hat seine Fertigungsverfahren um die hochpräzise HYBRID-Fertigung ergänzt. Diese innovative Fertigungsmethode vereint die Vorteile des LaserMelting-Verfahrens mit der CNC-Technik, und ist somit ideal für teleskopierende sowie okklusal direkt verschraubte Arbeiten geeignet. Besonderes Augenmerk liegt bei der inhouse Weiterentwicklung des Fertigungsverfahren auf der Präzision, so kann CADdent nun eine durchgängige Vestibulärfläche mit einer Dicke von nur 0,4 - 0,5 mm realisieren. Zudem ist CADdent das einzige Fertigungszentrum in Deutschland, das die Bearbeitung von Titan im Hybrid-Verfahren anbietet.


Premium

Heftarchiv

Abonnenten mit einem Login auf unserer Website erhalten Zugriff auf unseren stetig wachsenden Pool ganzer Ausgaben der dental dialogue.


Anzeige

Fortbildung

Hochwertige Fortbildung

Auf www.teamwork-campus.de finden Sie Anmeldemöglichkeiten zu aktuellen Fortbildungen.


Bookshop

Fachbücher bestellen

Sie finden unser gesamtes Angebot an Fachbüchern für Zahntechnik und Zahnmedizin im Online-Shop.

Fachbeitrag

Fotografie

26.04.22

Das perfekte Patientenfoto

Warum mache ich eigentlich ein Patientenfoto? Und wie?

Enrico Ortado

Weitere Beiträge zum Thema