Laborbericht

CAD/CAM

27.08.25

„Zähne so schön wie die Natur“

Ztm. Jessica Hihn über ihre Erfahrungen mit dima Mill Zirconia Multi und den Shine Frässcheiben

dd Redaktion

Monolithisch aus dem dima Mill Zirconia Multi Zirkon A3 gefräste, glasierte Krone

Wenn Hightech auf Hands-on trifft: Bei Denta Aesthetics in Neckarsteinach wird Zahntechnik nicht nur digital gedacht, sondern auch gefühlt. Ztm. Jessica Hihn berichtet über ihre erste Arbeiten mit den neuen dima Mill Zirconia Multi und Shine Frässcheiben von Kulzer – und warum es manchmal eben auf die innere Wärme eines Materials ankommt.

„Die Arbeit war eine klassische Seitenzahnversorgung – 34, 35, 44, 45“, erzählt Ztm. Jessica Hihn. „Was die Sache spannend gemacht hat, war der gingival unterstützte Kronenrand. Der sollte funktional sauber sitzen, aber gleichzeitig wollten wir eine grazile, natürliche Ästhetik – kein Klotz im Seitenzahnbereich.“

Vier Kronen, viele Ansprüche

Gefräst wurde direkt im Labor Denta ­Aesthetics auf der cara Mill 3.5L Xpro Fräsmaschine aus der Manufaktur von imes-icore aus Eiterfeld, die seit Dezember 2023 das Herzstück der digitalen Abteilung bildet, neben einer weiteren cara Mill 3.5L pro+ Fräsmaschine. „Das Gerüst kam aus dem eigenen Haus, die Schichtung haben wir mit HeraCeram 750 Keramik gemacht. Farblich ging’s mit IN A3,5, D A3,5, OT2 und ein paar gezielten Effekten Richtung natürlichen Look. Das Gerüst ist aus dem Zirkon dima Mill Zirconia ­Shine A3,5“, erzählt Jessica Hihn.
Eine weitere Krone wurde monolithisch aus dem dima Mill Zirconia Multi Zirkonoxid A3 gefräst und glasiert.

Material mit Charakter

Was Jesssica Hihn sofort aufgefallen ist: „Das Zirkonoxid hat eine schöne Grundwärme – das wirkt direkt harmonisch im Mund. Nicht so kühl und künstlich wie manch anderes Material. Und gleichzeitig ist es super stabil beim Bearbeiten. Kein Chipping, keine Risse. Das Material ist verlässlich, lässt sich gut individualisieren, und es passt in unseren Workflow. Natürlich muss man das Handling kennenlernen – aber das geht fix.“
Jessica Hihn ist seit 2010 bei Denta ­Aesthetics, ausgelernt 2014, Meistertitel seit 2020. Fräsen gehört seit 2017 zum Alltag im Labor – seit dem Umstieg auf die cara Mill 3.5L Xpro sogar mit Showroom-Charakter. „Wer Interesse an der Maschine hat, kann bei uns live reinschauen. Kulzer hat uns dafür als offiziellen Showroom ausgewählt.“

Leidenschaft für Ästhetik

Was sie an ihrem Job liebt? „Ich mag alles von Inlays bis Komplettversorgungen, aber besonders Spaß machen mir 14er aus Zirkonoxid bzw. Keramik – da kann man richtig kreativ werden. Unsere Kernkompetenz liegt klar im Bereich Ästhetik und Kommunikation – wir sind nah dran am Patienten und dem Behandler. Dentale Ästhetik zu erstellen, passend zu Gesichtsform, Alter, Hautteint und Zahnhistorie, das ist unser Konzept und unsere Leidenschaft. Einen harmonischen Bezug zwischen Gesicht und Zähnen herzustellen, ist einer der wichtigsten Aspekte, den wir im Auftrag unserer Kunden realisieren.

Gerade im Bereich der Zahnästhetik ist die natürliche Wirkung des Zahnersatzes maßgebend für einen positiven Effekt. Nur was echt aussieht, fällt nicht auf und verleiht jedem Gesicht ein frisches, jugendliches Aussehen, ohne aufdringlich oder gar unpassend künstlich zu wirken.“

Workflow aus einer Hand

Mit den Produkten von Kulzer arbeitet das Labor seit vielen Jahren. Neben Zirkonoxid und Keramik gehören auch Scanner (3Shape, Medit), Pala-Zähne und die Metallkeramik HeraCeram Saphir zur Ausstattung. „Kulzer ist für uns mehr als ein Lieferant – das ist ein echter Systempartner“, sagt Jessica Hihn. „Wir bekommen den kompletten Workflow aus einer Hand – mit persönlicher Betreuung durch digitale Experten wie Valentin Stephan und analoge Fachberater. Seit der IDS haben wir den cara Print Cube im Einsatz. Auch damit sind wir superzufrieden.“
Der Außendienst sieht die Partnerschaft als Teamarbeit. „Für mich ist entscheidend, dass die Zusammenarbeit ehrlich und auf Augenhöhe passiert“, sagt ­Valentin Stephan, Gebietsverkaufsleiter Süd und selbst Zahntechniker. „So kann ich wirklich helfen – und nicht einfach nur verkaufen.“

Das neue dima Mill Zirconia Portfolio wurde zur IDS komplett überarbeitet. Es besteht aus zwei Mono-Layer-Materialien (Base und Shine) und einem Multi-Layer-Material (Multi).
Das neue dima Mill Zirconia Portfolio wurde zur IDS komplett überarbeitet. Es besteht aus zwei Mono-Layer-Materialien (Base und Shine) und einem Multi-Layer-Material (Multi).

Mit den neuen dima Mill Zirconia Multi und Shine Frässcheiben hat Kulzer ein Material auf den Markt gebracht, das nicht nur stabil, sondern auch warm und lebendig wirkt. In Kombination mit einer präzisen Fräsmaschine wie der cara Mill 3.5L Xpro entsteht so ein Workflow, der Technik und Ästhetik auf den Punkt bringt – und ­Jessica Hihn sichtbar Freude macht.

​Ztm. Jessica Hihn arbeitet seit 2010 im Team von Denta Aesthetics.
​Ztm. Jessica Hihn arbeitet seit 2010 im Team von Denta Aesthetics.

www.denta-aesthetics.com

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Erweitertes Portfolio mit Hybrid-Workflow

CADdent hat seine Fertigungsverfahren um die hochpräzise HYBRID-Fertigung ergänzt. Diese innovative Fertigungsmethode vereint die Vorteile des LaserMelting-Verfahrens mit der CNC-Technik, und ist somit ideal für teleskopierende sowie okklusal direkt verschraubte Arbeiten geeignet. Besonderes Augenmerk liegt bei der inhouse Weiterentwicklung des Fertigungsverfahren auf der Präzision, so kann CADdent nun eine durchgängige Vestibulärfläche mit einer Dicke von nur 0,4 - 0,5 mm realisieren. Zudem ist CADdent das einzige Fertigungszentrum in Deutschland, das die Bearbeitung von Titan im Hybrid-Verfahren anbietet.


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